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Fussreflexzonenmassage - Lernen, Ausbildung und Seminare

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Fussreflexzonenmassage - Lernen, Ausbildung und Seminare

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Der menschliche Körper wird über den gesamten Tag hinweg durch jede Tätigkeit und jede Bewegung stark beansprucht. Nehmen wir beispielsweise unsere Füße. Wir laufen und stehen auf ihnen und sogar beim Sitzen erfüllen sie eine wichtige Stützfunktion. Ab einem gewissen Alter macht sich diese enorme Beanspruchung dann auch durch starke Schmerzen und das Anschwellen von Fuß oder Knöchel bemerkbar und wenn die Füße geschwollen sind und schmerzen, wirkt sich dies negativ auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Anwendungen, wie das Hochlegen der Füße oder Fußbäder, verhelfen zwar kurzzeitig zu einer gewissen Linderung, andauernde Abhilfe schaffen sie jedoch nicht. Als besonders wirkungsvoll hat sich in solchen Fällen eine Fuß-Massage, beziehungsweise eine Fuß-Reflexzonen-Massage erwiesen.

Es gibt zwar viele Arten der Fußmassage, die Fußreflexzonenmassage hat sich hier aber als die Wirksamste etabliert. Dr. Fitzgerald, der diese Art der Massage im Jahre 1913 in den USA entwickelte, ging davon aus, dass jedes einzelne innere Organ mit der Fußsohle durch einen dort befindlichen Druckpunkt verbunden ist und dass sogar innere Erkrankungen durch den Druck auf bestimmte Zonen geheilt werden können. Der Grundstein für die heute angewandte Reflexzonenmassage war die Einteilung des menschlichen Körpers in zehn senkrecht verlaufende Zonen. Dr. Fitzgerald vereinte hierzu sowohl seine schulmedizinischen Kenntnisse, als auch seine Beobachtungen zu den Heilmethoden verschiedener Indianerstämme. Er entwickelte diese Art der Therapie weiter, indem er die senkrechten Zonen noch in jeweils drei quer verlaufende Zonen unterteilte. Bei der Massage selber wird der ganze Fuß, also die Fußsohle, die Zehen die Bereiche um die Knöchel, die Ferse und auch der Fußrücken massiert. Eine spezielle Massage, mit einer sehr speziellen Massagetechnik verhilft zu allgemeinem Wohlbefinden, ist eine Heilmassage und wirkt sich positiv auf Körper und Geist aus.


Die einzelnen Reflexzonen

Die Fußsohle wird in einzelne Reflexzonen unterteilt. Einige Druckpunkte finden sich sowohl auf dem rechten, als auch auf dem linken Fuß, die Druckpunkte für andere Organe sind entweder auf dem rechten oder auf dem linken Fuß zu finden.

Druckpunkte an beiden Füßen:

Schädel, Gehirn, Nacken, Thymusdrüse, Herz, Brust, Solar Plexus, Leber, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Wirbelsäule, Blase, Ischias, Steißbein und Lenden.

Druckpunkte am rechten Fuß:

Hirnanhangdrüse, Innenohr, Lunge, Brust, oberer Rücken, Schulter, Zwerchfell, Gallenblase, aufsteigender Dickdarm und Dickdarmklappe.

Druckpunkte am linken Fuß:

Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Auge, Stirnhöhlen, Nacken, Ohr, Arm, Magen, Milz, querliegender Dickdarm, Dünndarm, absteigender Dickdarm und Sigmadarm.

Die Fuß-Reflexzonen-Massage hat sich gerade in den letzten Jahren in Deutschland immer mehr als ganzheitliche Anwendung für den gesamten Körper etabliert. Ziehen wir beispielsweise eine profane Erkältung heran, die häufig durch kalte Füße entstehen kann, ist der Zusammenhang zwischen Fuß und Körper deutlich zu erkennen. Auch wenn bislang keine eindeutigen wissenschaftlichen Beweise erbracht sind, vermag die Fußreflexzonenmassage, professionell angewendet, die Herstellung des Gleichgewichts des ganzen Körpers.


Die traditionelle thailändische Fußmassage

Diese etwas speziellere Form der Nuad wurde bereits vor etwa 2500 Jahren im Norden Indiens entwickelt und war sehr eng mit dem Buddhismus verbunden. Der vor mehr als 2500 Jahren in Indien lebende Arzt Jivaka Bhaccha gilt als Begründer dieser alten Massagetechnik. Er entwickelte sie aus der indischen Heilkunst Ayurveda und laut diverser Überlieferungen verbrachte der indische Mönch Shivago Komarpaj sie nach Thailand, wo sie weiter entwickelt wurde und sich anfänglich als mündlich überliefertes Volkswissen immer mehr durchsetzte.


Anwendung

Nachdem der Klient in einem bequemen Liegestuhl Platz genommen hat, beginnt die Fuß-Reflexzonen-Massage mit einem warmen Fußbad. Anschließend werden spezielle Aroma-Öle und pflegende Kräutercremes durch sanfte Streichbewegungen in den Fuß, die Zehen, die Zeh-Ballen, die Waden bis zu den Knien eingearbeitet. Durch diese sanften Streichungen werden die einzelnen Partien entspannt und gelockert. Durch eine spezielle Drucktechnik, mit Hilfe eines kleinen Holzmassagestabes, werden die Reflexzonen des Fußes aktiviert. Diese Technik ist äußerst entspannend und überhaupt nicht schmerzhaft. Im Anschluss werden die Füße in weiche, warme Handtücher gehüllt.

Durch die thailändische Fußreflexzonenmassage wird der Fluss der Lebenskraft geweckt. Von den Organen, den Drüsen und den einzelnen Körperteilen ausgehend, läuft dieser durch die Energielinien und mündet in den Reflexzonen der Füße. Durch die sanfte Drucktechnik auf die einzelnen Akkupressurpunkte am Fuß werden so die einzelnen Körperteile erreicht und die Lebensenergie des menschlichen Körpers in Bewegung gesetzt. Die Geschwindigkeit des Energieflusses spielt eine wesentliche Rolle, denn werden die Druckpunkte hastig oder zu langsam bearbeitet, können Krankheitssymptome oder sogar dauerhafte Leiden auftreten.
In guten Salons wird eine Fuß-Reflexzonen-Massage durch eine Nacken- und Kopfmassage abgerundet.


Fazit

Durch eine Fußreflexzonenmassage werden die Energielinien bearbeitet und so die Energieflüsse allmählich in Gang gesetzt. Sie stärkt und stabilisiert die Lebenskräfte, ist eine ganz natürliche Hilfe, um den Körper, den Geist und die Seele zu verwöhnen und zu kräftigen und die Lebensgeister dauerhaft zu mobilisieren.

 

Foto © Yvonne Prancl - Fotolia.com

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