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Reiki-Massage - Körper, Gesundheit und Entspannung

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Reiki-Massage - Körper, Gesundheit und Entspannung

Reiki-Massage - Körper, Gesundheit und Entspannung

Die Reiki-Massage ist eine Behandlungsform aus der alternativen Medizin. Entwickelt wurde sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Japan. Angestrebt wird mit der Anwendung von Reiki die Steigerung des persönlichen Wohlbefindens, die Gesundheit soll erhalten und verbessert werden. Auch sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden, sofern eine Krankheit vorliegt. Eingesetzt werden bei der Reiki-Massage einzig und allein die Hände, der Therapeut ist der Gebende, der Patient der Empfangene.

Die Wirksamkeit der Reiki-Massagen konnte bislang zwar von vielen Anwendern bestätigt werden, nicht jedoch von der Wissenschaft. Das hat die Reiki-Massage zumindest mit einigen anderen Behandlungsformen aus dem alternativen Bereich gemein. Es wurden zwar schon klinische Studien zu Reiki durchgeführt, allerdings ließ sich letzten Endes kein positiver Beweis für die Wirksamkeit finden. Die Wirkung wird aber von den Anwendern bestätigt, was viele Wissenschaftler vermuten lässt, dass es sich um den Placebo-Effekt handelt. Da die Wirksamkeit eben nicht belegt ist, tragen die Kassen die Kosten für die Reiki-Behandlung nicht, nicht einmal anteilig. Der Patient muss gänzlich allein dafür aufkommen. Es gibt keinen festen Preissatz, die Kosten werden zwischen Therapeut und Patient individuell ausgehandelt. In etwa kann aber von dem Preis ausgegangen werden, der auch bei einer Klassischen Massage anfallen würde.

Wie entstand die Reiki-Massage?

Bis heute kann nicht einmal eindeutig geklärt werden, ob das System der Reiki-Behandlung religiösen oder philosophischen Einflüssen unterlag, denn es gibt nur wenige Überlieferung der ursprünglichen Fassungen. Ähnlichkeiten sind jedoch mit dem Daoismus zu verzeichnen, auch zur Philosophie des Buddhismus gibt es Annäherungen. Allerdings sind im Reiki keine Lehren des Buddhismus zu finden. Zur Entstehung gibt es aber eine Legende. So versuchte Mikao Usui, der „Erfinder“ des Reiki, den Heilungskräften von Jesus auf die Spur zu kommen. Dafür studierte der Heilkundebücher aus der ganzen Welt. Im Jahr 1922 stockten seine Forschungen und Usui ging auf den Kurama, einen heiligen Berg, um zu fasten. Er entdeckte ein helles Licht in der Nacht zum 21. Tag und dieses umschloss ihn. So besagt die Legende, dass Usui direkt vom Universum eingeweiht wurde. Am nächstem Tag stieß er sich den Fuß an einem Stein blutig, er legte die Hände auf die Wunde und das Blut versiegte. Noch am selben Tag litt Usuis Frau unter Zahnschmerzen, die er ebenfalls auf diese Art und Weise heilen konnte. So kam es, dass Usui die Methode des Reiki entwickelte und lehrte. So weit die Legende. Nach Europa gelangte die Reiki-Massage erst 1981.

Die Technik des Reiki

Der Name Reiki steht für die universelle Lebensenergie. Die Praktizierenden nutzen zum Heilen und für die Anwendung nicht ihre eigene Energie, sondern eben jene universelle Energie. Der Therapeut sieht sich selbst als eine Art Kanal für die Energie. Da die Energie also nicht vom Therapeuten selbst stammt, ist er in der Lage, sich auch selbst zu behandeln.

Reiki lässt sich am ehesten mit dem bekannten Auflegen der Hände beschreiben. Dabei werden die Hände aber nicht konkret auf den zu Behandelnden aufgelegt, sondern sie werden ein paar Zentimeter über dem Körper gehalten. Es gibt dabei verschiedene Positionen zur Behandlung, die sich danach richten, ob eine Kurzbehandlung stattfinden soll oder eine Vollbehandlung. Die Behandlung kann verändert werden, wobei der Therapeut seine eigenen Erfahrungen mit einfließen lässt sowie seine Intuition. Es wird davon ausgegangen, dass die Lebensenergie niemals zu viel sein kann und dass sie daher auch nicht schaden kann. Das bedeutet, dass die Reiki-Massage sowohl allein eingesetzt werden kann, als auch in Kombination mit Anwendungen aus der Schulmedizin oder aus der alternativen Medizin. Es ist nicht einmal erforderlich, dass für die Reiki-Anwendung eine Diagnose gestellt wird, die Behandlung kann einfach so starten. Der Grund ist der, dass die Reiki-Massage eine ganzheitliche Anwendung ist, die Energie fließt der Annahme nach sowieso zuerst dorthin, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Die Praktizierenden setzen bei der Reiki-Massage eine große Fingerfertigkeit ein. Sie fangen dabei an den so genannten Energiewirbeln des Körpers an und bearbeiten diese ganz gezielt. Zum Abschluss der Behandlung wird mit fließenden Bewegungen über den Körper gestrichen. Damit klingt die Behandlung aus und der Patient kann die Wirkung der Massage noch einige Zeit nachspüren. Selbst Stunden später wird er die tiefe Entspannung fühlen können.

Die Wirkung der Reiki-Massage

Die Reiki-Massage soll die Lebensenergie wieder erwecken, beziehungsweise zu einem besseren Fluss bringen. Es wird in der alternativen Lehre davon ausgegangen, dass Blockaden der Lebensenergie dazu führen können, dass Schmerzen und Krankheiten entstehen. Daraus kann geschlussfolgert werden, das eine Behandlung, die mit dem Vermehren der Lebensenergie einher geht, nur positiv wirken kann und sogar gegen Schmerzen und Krankheiten wirkt. Das Ziel der Behandlung ist aber nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern es geht auch um das spirituelle und seelische Wohlbefinden. Es wird davon ausgegangen, dass jeder Bereich auf einen anderen wirken kann und eine Veränderung zum Beispiel des Gemütszustandes bewirken könnte, dass auch der Körper sich verändert.

Der Behandelte fühlt während der Reiki-Massage meist eine sehr tiefe Entspannung, auch ein tiefer Schlaf ist möglich. Laut der Fachliteratur wirkt Reiki immer dort, wo es momentan benötigt wird. Das heißt, die Lebensenergie wird gezielt wieder aufgefüllt, auch wenn der Behandelte dies so gar nicht spüren oder beschreiben kann. Die Reiki-Massage kann zwar sehr gezielt eingesetzt werden, etwa indem zum Beispiel eine Wunde behandelt wird oder ein schmerzendes Bein, aber es wird immer davon ausgegangen, dass die Energie ohnehin dorthin fließen würde, wo sie am meisten gebraucht würde. Der Grund dafür ist, dass der ganze Körper mit den Energiebahnen durchzogen ist und diese von der zugeführten Energie regelrecht durchströmt werden. So gelangt die Lebensenergie auch an die Stellen des Körpers, die nicht ohne Weiteres durch Handauflegen zugänglich sind oder die vom Patienten selbst nicht einmal genau benannt werden können. Wer weiß auch schon, welcher Energiewirbel für welche Beschwerden zuständig ist?

Reiki-Massagen wirken angeblich selbst dann, wenn der Patient gar nicht an deren Wirkung glaube. Sogar bei Pflanzen und Tieren kann die Reiki-Behandlung hilfreich sein. Reiki soll außerdem in der Lage sein, die Nebenwirkungen von Medikamenten zu lindern und den Heilungsprozess von Wunden zu unterstützen.

 

Foto © georg pietschmann - Fotolia.com

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