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Vibration-Massagetechnik - Anleitungen, Handgriffe und Tipps

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Wirkungsweisen von Massagen

  • Anxiolytische Effekte
  • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
  • Einwirken auf Organe über Reflexbögen
  • Entspannung der Muskulatur
  • Entspannung von Haut und Bindegewebe
  • Lösen von Verklebungen und Narben
  • Psychische Entspannung
  • Reduktion von Stresshormonen
  • Senkung von Blutdruck und Puls
  • Schmerzlinderung
  • Sexuelle Erregung
  • Steigerung der Durchblutung
  • Verbesserte Wundheilung
  • Verbesserung des Zellstoffwechsels

Vibration-Massagetechnik - Anleitungen, Handgriffe und Tipps

Vibration-Massagetechnik - Anleitungen, Handgriffe und Tipps

Die klassische Massage setzt sich aus mehreren verschiedenen Griffen zusammen. Sie alle dienen der Lockerung der Muskulatur und der Verbesserung der Durchblutung des gesamten Gewebes. Dabei werden die einzelnen Griffe aber in unterschiedlicher Intensität wirksam. Ein solcher Griff beziehungsweise eine solche Technik ist die Vibration. Bei dieser wird die Lockerung durch ein leichtes Zittern oder Schütteln erreicht, was auf Dauer sehr wirksam sein kann. Der Masseur setzt die Spitzen der Finger oder auch die flache Hand auf die zu behandelnde Körperstelle und erzeugt durch leichte Bewegungen ein Zittern der Muskulatur. Der Effekt dehnt sich dabei nicht nur auf das oben liegende Gewebe aus, sondern auch auf die Organe, die doch schließlich weitaus tiefer liegen. Nicht umsonst haben viele andere Massagen die Technik der Vibration aufgegriffen und in ihre Anwendung integriert. Dem leichten Schütteln und Zittern werden heilende Wirkungen nachgesagt, die zum Beispiel in den vielen indischen Behandlungstechniken angestrebt werden.


Die Vibrationsmassage wird vor allem bei stark beanspruchten Muskelpartien eingesetzt, so auch bei Sportlern oder Menschen, die beruflich bedingt unter starken Verspannungen leiden. Wenn ein Sportler zum Beispiel von einer intensiven Trainingseinheit zurückkehrt oder auch von einem Wettkampf, so wird er häufig vom teameigenen Masseur mit der Vibration behandelt.


Die Vibrationsmassage kommt auch im Wellnessbereich zum Einsatz und soll hier helfen, Entspannung und Lockerung der Muskulatur zu fördern. Nur der Mensch, der wirklich entspannt ist, kann Kraft für den Alltag tanken. Durch die Vibration, die als sehr sanfte Form der Massage gilt, lässt sich die Lockerung der Muskulatur gut erreichen und darauf aufbauend können weitere Behandlungen vorgenommen werden. So wird die Vibrationsmassage in den Day Spas inzwischen ebenso angeboten, wie in den Wellnesshotels, die zur oberen Luxusklasse gehören. Zu einem umfangreichen Angebot an Wellnessbehandlungen gehört die Vibration einfach dazu.


Für die Vibration müssen übrigens nicht zwangsläufig die Hände eingesetzt werden, es gibt inzwischen auch elektrische Hilfsmittel. Für die Behandlung der Körpermitte gibt es unter anderem in Trainings- und Rehazentren zum Beispiel Bänder, die um den Rücken laufen und die das Zittern in verschiedenen Intensitäten erreichen können. Auch der Einsatz von Handmassagegeräten ist hier zu nennen. Inzwischen dürfte wohl auch jeder die verschiedenen Massagetiere kennen, die mit Batterie oder Akku funktionieren und das leichte Zittern über Körper oder Beine an den Menschen weitergeben. Damit ist sogar eine Eigenbehandlung möglich. Allerdings ist diese natürlich eher in den Bereich Wellness einzuordnen, als dass sie einen tatsächlichen medizinischen Sinn hätte. Der Mensch entspannt sich sicherlich bei dieser Art der Behandlung sehr gut, aber wenn zum Beispiel bereits Schmerzen aufgrund von Verspannungen vorliegen, so werden diese dadurch nicht gelöst. Bei der professionellen Vibrationsmassage hingegen werden auch solche Schmerzen angegangen, die von tiefer herrühren. Teilweise können sich muskuläre Verspannungen auf die Organe auswirken und dann muss der Masseur einiges daran setzen, zuerst einmal die Ursache herauszufinden beziehungsweise den Ort der Entstehung der Schmerzen. Denn auch in der traditionellen Massage wird davon ausgegangen, dass es eine Verbindung zwischen Organen und Muskeln sowie Haut gibt. Das heißt, wenn ein Muskel behandelt wird, kann das direkte Auswirkungen auf ein bestimmtes Organ haben. Hier mischen sich etwas die schulmedizinischen mit den ganzheitlichen Ansätzen. Allerdings werden diese Ansätze auch bei Weitem nicht von allen Therapeuten so verfolgt und es kann immer sein, dass der Masseur tatsächlich nur die schmerzende Stelle behandelt.


Mit der Vibration wird eine Massage aber kaum angefangen, in der Regel ist sie nur ein Bestandteil der kompletten Massage, die aus unterschiedlichen Griffen und Techniken besteht. Wenn der Masseur sich mit den Problemen des Patienten vertraut gemacht hat und auch weiß, was der Patient als angenehm oder weniger angenehm empfindet, kann eine individuelle Massage zusammengestellt werden, die dann meist auch die Vibrationsmassage enthält. Sie wird meist kurz vor Ende der gesamten Massage durchgeführt, ehe mit der Effleurage geendet wird.

 

Foto © Margarita Borodina - Fotolia.com

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