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Senkung von Blutdruck und Puls - Wirkungsweisen von Massagen

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Senkung von Blutdruck und Puls


Viele Menschen sind nicht nur sprichwörtlich „auf 180“, sie klagen auch tatsächlich über einen erhöhten Puls, der nicht selten mit einem ebenfalls erhöhten Blutdruck einhergeht. Stress ist nur einer von zahlreichen Faktoren, der beide Werte in die Höhe treiben kann und somit vielen Experten zu Folge mit verantwortlich dafür sein dürfte, dass Erkrankungen wie Bluthochdruck zunehmen. Trotzdem gibt es auch eine ganze Reihe weiterer Ursachen, beispielsweise organischer Art, die hier immer mitberücksichtigt werden müssen. Eine genaue Abklärung bei Bluthochdruck und rasendem Puls durch einen entsprechenden Facharzt ist deshalb ebenso unerlässlich wie die passende Therapie, die neben allgemeiner Optimierung der eigenen Lebensführung oft auch die Einnahme von Medikamenten umfasst.

Wer ganz allgemein etwas Gutes für sich tun möchte, der kann zusätzlich auch auf die Wirkung der Massage setzen: In vielen Fällen kann diese einen positiven Einfluss auf den individuellen Blutdruck sowie den Körperpuls nehmen. Dieser Effekt ist manchmal bereits unmittelbar nach der Behandlung spürbar. Sinnvoll im Sinne einer langfristigen Verbesserung ist jedoch wie so häufig auch hier die regelmäßige Behandlung. Dabei stellt die Senkung von Blutdruck und Puls streng genommen keine eigenständige Wirkung dar, sondern ist vielmehr eng mit den anderen, wohltuenden Effekten der Massage verbunden. Wie das funktioniert und welche Massagen sanft blutdruckregulierend wirken können, erklären wir hier im Überblick.

Wichtig: Zwar haben die verschiedenen Massagetechniken eine ganze Reihe wünschenswerter Effekte auf Körper und Psyche des Menschen. Trotzdem können diese niemals eine ärztliche Beratung sowie Behandlung ersetzen! Seriöse Massagetherapeuten geben deshalb auch keinerlei konkrete Prognosen beispielsweise über die Senkung des Blutdrucks, sondern betonen, dass diese allgemein vorkommen kann. Eine konsequente Behandlung kann hierdurch zu keiner Zeit ersetzt, sondern lediglich freiwillig ergänzt werden. Nicht zuletzt reagiert jeder Mensch anders auf die allgemein wohltuende Wirkung einer Massage – in welchem Umfang, kann vorab kaum gesagt werden. Wer die Massage also einfach als kleine, gesundheitsfördernde Wohlfühl-Einheit betrachtet und sich ganz ohne übertriebene Erwartungen hierauf einlässt, der profitiert letztendlich am besten von ihren positiven „Nebenwirkungen“...

DURCHBLUTUNG STEIGERN, BLUTDRUCK SENKEN

Massagen haben einen äußerst vielfältigen Einfluss auf den menschlichen Organismus. Eine einzige Einheit kann hier gleich mehrere Effekte auf einmal mit sich bringen – und diese setzen wiederum zahlreiche weitere Wirkungsmechanismen in Gang. In einer Art gewünschter „Kettenreaktion“ kann eine gezielt angewandte Massage somit auch den Bluthochdruck und den Pulsschlag regulieren helfen.

Eine bekannte Wirkung der Massage liegt in der Förderung von sowohl körperlicher wie auch psychischer Entspannung. Sanfte Handgriffe, womöglich unterstützt durch wohltuende Öle und duftende Aromen (wie zum Beispiel bei der Aromaöl-Massage), einfach herrlich entspannende Relax-Musik oder exotische Hilfsmittel wie Klangschalen (bei der gleichnamigen Klangschalen-Massage) oder auch erwärmte Lava-Steine (Hot Stone Massage) schaffen einen wohltuenden Abstand vom Alltag. Endlos kreisende Gedanken können für eine Weile zur Ruhe kommen, und selbst stark gestresste Menschen gelangen zur wohlverdienten Entspannung. Sinkt der Stresspegel, so verbessert sich das Wohlbefinden – doch nicht nur das: Die Konzentration an Stresshormonen im Blut kann abnehmen, was wiederum zahlreiche andere Mechanismen beeinflusst. Über eine lange Wirkungsreihe können so im Idealfall auch stressbedingter Bluthochdruck und ein rasender Puls nach unten reguliert werden.

Auf körperlicher Ebene kann eine gute Massage verspannte und verhärtete Muskelpartien lösen, was wiederum einen ganzheitlich entspannenden Effekt mit sich bringt. Gerade kräftigere Massagetechniken aber haben noch eine weitere, positive Wirkung: Durch gezielte Griffe kann das unterliegende Gewebe wieder besser durchblutet werden, was sich nicht zuletzt in einer rosigen, frisch wirkenden Haut zeigt. Eine Verbesserung der Gefäßdurchblutung aber hat oftmals auch einen positiv regulierenden Effekt auf den Bluthochdruck. Wer speziell diese Wirkung erzielen möchte, der kann zum Beispiel eine klassische Sportmassage (auch als Schwedische Massage bekannt) oder eine ebenfalls kräftige Bürstenmassage ausprobieren. Auch die chinesische Tuina-Massage aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) oder die Traditionelle Thaimassage Nuad sollen einen positiven Einfluss auf Blutdruck und Puls ausüben können. Übrigens: Wie bei allen gesundheitlichen Problemen, so sollten Betroffene auch hier bei Zweifeln einen Arzt um Rat fragen. So ist es grundsätzlich möglich, dass der Blutdruck zu Beginn einer Massage – insbesondere bei kräftigen, verspannte Muskelpartien reizenden Techniken wie der Triggerpunktmassage – zunächst zu einem Anstieg des Blutdrucks kommt. Dieser wird zwar im Anschluss meist nach unten reguliert, trotzdem könnte dies gerade bei Menschen mit schwankendem Bluthochdruck nicht erwünscht sein. Deshalb: Unbedingt ärztlich beraten lassen und stets auf den eigenen Körper horchen, was wirklich gut tut!

 

Foto © Dimitrije Paunovic - Fotolia.com

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